Hat Full Tilt noch Hoffnung auf Rettung?

Um den Online Poker Anbieter Full Tilt, der eigentlich einmal zu den gro?en Namen der internationalen Online Pokerszene gehörte, sah es in dieser Woche schlechter denn je aus.

Den Anfang machten Äu?erungen eines Mitarbeiters, der berichtete, das Full Tilt wohl kurz vor dem Aus stehen würde. Bei Sympathisanten in Ungnade verfallen, vom Starspieler Phil Ivey verklagt kam es am Mittwoch zur nächsten Katastrophe: die Alderney Gambling Control Commission entzogen Full Tilt die Lizenz.

Genauere Gründe wurden zwar von der AGCC dafür noch nicht genannt, aber für Spieler und Beobachter war dies ein recht deutliches Zeichen, dass der Online Poker Anbieter bereits den Point of no return übertreten hat und es von nun an nur noch bergab gehen dürfte. Und ausgerechnet jetzt scheinen neuen Investoren auf den Plan zu treten, die eventuell den schwer angeschlagenen Namen retten könnten.

Zuerst sollte Jack Binion als möglicher Investor herhalten, aber laut der Los Angeles Times sind es nun wohl Gelder aus Europa, die flie?en sollen. Dafür zitieren sie Anwälte, die mit dieser Angelegenheit im Zusammenhang stehen: "die Firma hat am Donnerstag ein Abkommen mit einer Gruppe von Investoren unterzeichnet, die genug Geld mitbringt, um die Spieler auszuzahlen und damit auch gleichzeitig einen Hauptanteil von Full Tilts Mutterfirma in Irland, Pocket Kings, kauft."

Das ist für die Spieler, die nochimmer eingefrorene Gelder auf den Spielerkonten bei Full Tilt haben, wohl eine gute Nachricht. Denn wenn man dem Bericht der Los Angeles Times Glauben schenken kann, sind die Verträge mit dem neuen Geldgeber bereits unterzeichnet und das bedeutet auch, dass der Poker Anbieter bald wieder liquide genug sein dürfte, um Gelder auszuzahlen.

Überraschend kam dafür dann sogar noch ein positives Zeichen aus Richtung Phil Ivey: "Herr Ivey will die Klage verwerfen, da er glaubt, Full Tilt unternimmt nun was, damit die Spieler ihr Geld bekommen." erklärte sein Anwalt David Chesnoff.

geschrieben am 06.07.2011 von Jessica Neumann


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