Full Tilt Anwalt spricht von neuen Investoren

Die Angelegenheit um den gestürzten Poker-Giganten wird mehr und mehr zu einer unendlichen Geschichte. Die schlechten Nachrichten um den Zustand von Full Tilt wechseln sich mit zaghaften Ankündigungen ab, laut denen es vielleicht doch noch eine Rettung geben könnte.

Eine weitere dieser Meldungen kam nun von dem Anwalt Jeff Ifrah, der Full Tilt vertritt und in einem Interview davon sprach, es würde französische Investoren geben, die Interesse an der angeschlagenen Seite hätten.

Die überlegungen dieser ominösen Investoren scheinen ernst genug zu sein, dass auf das US Department of Justice bereits informiert wurde. Auch die AGCC, vor der sich Full Tilt bereits in mehreren Anhörungen verantworten mussten, weiß von dieser Neuerung bescheid. Bereits seit dem 24. August soll es Verhandlungen mit der bisher unbekannten Partei geben und es gibt somit einen Hauch der Hoffnung für die amerikanischen Spieler von Full Tilt, die immer noch auf ihr Geld warten.

Die Menge an Gelder, die der Online Poker Anbieter zurückzahlen muss ist dabei inzwischen kaum mehr übersichtlich. Allein die manifesten Schulden durch unausgezahlte Konten soll sich schon auf mehr als 400 Millionen Dollar belaufen. Dazu kommen noch Forderungen nach Kompensation für die betroffenen Spieler, für die das US Department of Justice eintritt und die ebenfalls in Millionenhöhe anzusetzen sind.

Die französischen Investoren, die Full Tilt übernehmen könnten, müssten sich dieser Schulden dann natürlich annehmen. Laut Jeff Ifrah soll dies aber nicht das Problem sein, da diese unbekannte Partei angeblich diese finanziellen Kapazitäten hätte.

Allerdings kann man ernsthaft in Frage stellen, ob sich für die französischen Investoren - wenn sie sich denn entscheiden, für Full Tilt in die Presche zu springen - diese Intervention auszahlen würde.

Denn auch wenn man Full Tilt retten würde, bleibt die Wut der hintergangenen und enttäuschten Spieler. Kaum vorstellbar, dass sich diesem Online Portal noch viele Spieler anschließen werden.


geschrieben am 23.09.2011 von Jessica Neumann


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