Die Final Table der WSOP Main Events und ihre Highlights

Seit 42 Jahren gibt es nun die World Series of Poker Main Events. Dieses Jahr befindet sich die Pokerwelt im 42. Jahr, weshalb es nun auch ein Highlight darstellt, dass der Final Table des Main Events der WSOP 2011 ansteht.

Zum Anlass dieses Jubiläums wurden die letzten 41 Events genauer betrachtet und aus diesen wurden die fünf denkwürdigsten Final Tables ausgewählt, die damit in die Pokergeschichte eingehen.

Den 5. Platz belegen hierbei das Comeback und der gleichzeitige Abschied von Stu Ungar im Jahre 1997. Besonderheit des 28. Main Events war, dass es im Freien ausgetragen wurde und der wichtigste Spieler war in diesen Tagen Stu Ungar, der auch unter dem Namen "The Comeback Kid" in der Pokerszene bekannt wurde. Bereits in den Jahren 1980 und 1981 gewann der Pokerprofi die Main Events für sich.

Besonders war im Jahr 1997, dass Ungar so ein gutes Spiel hinlegte, dass die Buchmacher das einzige Mal in der Geschichte festlegten, dass seine Gewinnchancen am höchsten waren außer Konkurrenz der anderen Spieler. In diesem Jahr erlangte er den 3. Main Event Titel und bleibt damit in der Pokerszene der einzige, der dies bis heute erreichte. Mit diesem Highlight legte er einen gelungenen Abschied hin, denn im darauffolgenden Jahr nahm der Pokerstar nicht am WSOP teil und verteidigte seinen Titel nicht.

Auf Platz 4 der in Erinnerung gebliebenen Main Events befindet sich der 19. Final Table des WSOP Main Events im Jahr 1988. In diesem Jahr trafen in der finalen Runde zwei Pokerlegenden aufeinander: Johnny Chan und seinem Herausforderer Erik Seidel. Weitere Pokerstars, die heute zu der Poker Hall of Fame, waren in diesem Jahr in der Endrunde und zeigen auf, wie hart der Konkurrenzdruck in diesen Jahren war. Das spektakuläre Finale mit den beiden Hauptfiguren wurde im Film "Rounders" dargestellt, dem dieser Moment den Namen "Rounders Moment" zu verdanken hat. Johnny Chan ging in diesem Jahr als Sieger des Main Events aus dem Turnier hervor.

Direkt ein Jahr später beim 20. WSOP Main Event erreichte Phil Hellmuth mit dem Gewinn über Johnny "The Orient Express" Chan den dritten Platz in der Reihe der denkwürdigsten Final Tables. Chan hatte beide Jahre zuvor den Titel abgeräumt und wurde bei dem Event erneut als Favorit gehandelt, so zeigten es die Wetten. Zu diesem Zeitpunkt war Hellmuth der jüngste Spieler, der den Event-Titel abräumte. Heute hat der junge überraschungsstar 11 WSOP-Bracelets, auf die er stolz sein kann.

Den zweiten Platz in der Rangliste erhält das 39. WSOP Main Event im Jahr 2008. Dieses Jahr ist für die ganze Pokergeschichte relevant, denn hier wurde der Main Table auf den November verlegt, was erst scharf kritisiert wurde, aber im Endeffekt eine große Wirkung auf das gesamte Event ausübte.

Das Event wird noch heute mit dem Namen November Niner in Verbindung gebracht, da hier die Stars am Final Table perfekt herein passten. Neben Dennis Phillips, waren weitere Pokergrößen wie Peter Eastgate, Ylon Schwartz, Chino Rheem und Ivan Demidov. Gewinner des Final Tables war in diesem Jahr Peter Eastgate, der von da an der jüngste Sieger in der Geschichte war.

Auf Platz 1 der denkwürdigsten Main Events ist das 34 WSOP Main Event von 2003. Bei dieser Endrunde gewann ein unerfahrener Pokerspiele gegen die Poker Pros des Final Table und brachte das Pokerspiel damit in die Köpfe der öffentlichkeit. Chris Moneymaker schaffte es, mit einem spaßhaften Einsatz von 39 Dollar auf PokerStars insgesamt beim Main Event 2,5 Millionen Dollar zu erspielen.

Von diesem Tag an folgten in den darauffolgenden Jahren viele Menschen dem Vorbild Moneymakers und versuchten ihr Glück bei den WSOP. Der Triumph des unbekannten Außenseiters war ein Highlight in der Pokergeschichte, vor allem weil er sich gegen Pokergrößen durchsetzte, auf die fast alle Zuschauer gewettet hätten. Dies als Platz 1 der denkwürdigsten Main Events, da dieses Event die Pokergeschichte der Zukunft beeinflusst hat.

geschrieben am 17.11.2011 von Fabian Fehrmann


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