EPT Tallinn geht an Kevin Stani

Der Titel der European Poker Tour Tallinn wurde vergeben und der Gewinner der ihn sich erspielen konnte hört auf den Namen Kevin Stani. Als er sich an den Final Table setzte, musste er noch einiges an Raum zwischen sich und den Chipleader gut machen. Zwar war Stani mit 2,5 Millionen Chips Platz zwei in der Rangfolge, aber der Chipleader Arnaud Mattern hatte dennoch ca. 1,2 Millionen Chips mehr vor sich liegen.

Dennoch, als sie nur noch zu dritt am Spieltisch saßen, nahm Stani Mattern persönlich vom Tisch. Dieser ging mit einen Pärchen aus Königinnen All-In und lag damit bereits deutlich vor dem Paar dreien, welches Stani hielt. Der Flop brachte zunächst für beide Spieler nichts, aber dann traf Stani auf dem Turn die dritte drei und Mattern musste auf den River hoffen. Eine Königin hätte ihn natürlich wieder an die Spitze katapultiert, aber auch ein Herz hätte ihn mit einem Flush zu Sieger dieses Gefechts gemacht. Aber es wurde eine Kreuz-Neun aufgedeckt und Arnaud Mattern ging mit dem dritten Platz und 160 tausend Euro Preisgeld vom Tisch.

Im Heads-up traf Stani auf Konstantin Bilyauer, der sich zuvor bereits gut durchsetzen konnte. Aber auch ihn konnte Stani in Knie zwingen, indem er ihn in ein All-In lockte, während er selbst eine Straße hielt. Bilyauer deckte sein Blatt nicht auf.
Dennoch hatte junge Russe Bilyauer ein hervorragendes Spiel geleistet und bekam für den verdienten zweiten Platz immerhin noch 250 tausend Euro. Ein ordentliches Preisgeld, besonders wenn man bedenkt, dass es sein erstes Live-Turnier war.

Für seinen ersten Platz erhielt Stani übrigens ein Preisgeld von 400 Tausend Euro und somit den Löwenanteil des Pots. Um sich in diese Position zu kämpfen, nahm er im laufe des Final tables höchstpersönlich drei der Spieler vom Tisch. Natürlich wie berichtet Mattern und Bilyauer, aber zuvor auch Steven van Zadelhoff. Der Holländer landete nach seinem Aus auf dem 6. Platz und flog mit einem Preisgeld von 63 tausend Euro nachhause.

geschrieben am 30.08.2010 von Jessica Neumann


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