EPL Event beendet aber Skandal geht weiter

Das Main Event der Epic Poker League hatte bereits am vergangenen Wochenende seinen Höhepunkt erreicht. Der Final Table hatte sich aus den schlanken Starterfeld von nur 97 Spielern gefunden und der große Showdown endete in einer kleinen Sensation; Mike McDonald gewann das Event.

Der 21-Jährige, der auch unter dem Pseudonym "Timex" bekannt ist, ist seit 2008 ein bekanntes Gesicht in der Szene. Damals gewann er als echter Jungspunt die European Poker Tour Dortmund und machte sich mal eben fast zum Millionär. Auch der EPL Sieg ist nun mit einer Menge Geld verbunden. Für 20 tausend Dollar hatte sich McDonald eingekauft und ging nun mit über 782 tausend Dollar nachhause. Poker Legende Erik Seidel landete übrigens auf dem vierten Platz und erhielt dafür über 184 tausend Dollar.

Aber auch wenn das EPL Event beendet ist, geht der Skandal darum weiter. Die Rede ist natürlich von der Angelegenheit um Michael DiVita, der ja eigentlich gar nicht bei der EPL mitgespielt hat. Er hatte ein Satellite gewonnen und sich damit für das Main Event qualifiziert. Dann wurde aber bekannt, dass DiVita in einige Sexualdelikte verwickelt sei und da reagierte die Turnierleitung schnell und disqualifizierte ihn wieder.

Dabei reicht die Liste der Vorwürfe, die gegen Michael DiVita bereits erhoben wurden bereits von Sexueller Belästigung über Angriff mit sexuellem Hintergrund bis hin zur Belästigung eines Kindes. Das passt natürlich alles nicht mit dem Kodex der EPL überein. Der neuste Skandal dreht sich wohl um eine Situation auf einer öffentlichen Toilette, auf der Michael DiVita einem anderen Mann seinen entblößten hintern gezeigt haben soll und ihm zum Oralverkehr aufgefordert haben soll.

Nun wehrte sich Michael DiVita in einem interview gegen die Behandlung bei der EPL. Er kommentierte, dass er nie freiwillig von der Teilnahme bei dem Event abgesehen habe - das wurde nämlich von der Turnierleitung zuvor behauptet. Im Gegenteil; die Sicherheitsmänner hätten ihn eingekreist und deutlich gemacht, dass er besser gehen solle. Im selben Interview wurde allerdings durch sein Verhalten und seine Kommentare deutlich, das Michael DiVita ein recht fragwürdiger Zeitgenosse ist.

geschrieben am 20.09.2011 von Tanja Eberhardt


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