Dritte Runde für Full Tilt

In den letzten Monaten hat das Unternehmen Full Tilt einige Schlagzeilen gemacht. Nicht zuletzt wegen den Klagen gegen das Unternehmen, waren die Verantwortlichen bereits zwei Mal vor Gericht.

Nun steht der dritte Gerichtstermin vor der Tür. Die neuste Sammelklage stammt diesmal von dem Verbraucherschutz aus Kanada. Zudem muss sich das Unternehmen vor der Alderney Gambling Control Commission (AGCC) verantworten, damit die Möglichkeit auf ein Zurückerhalten der Lizenz eingeräumt werden kann. Durch die neuste Sammelklage jedoch, wird es dem Unternehmen zusätzlich schwer Gemacht in der Glücksspielbranche wieder Fuß zu fassen.

Bei der kanadischen Klage, geht es um die Gelder, die Full Tilt den ehemaligen kanadischen Spielern von ihrer Webseite schulden. Bei dem Betrag, welcher hier noch offen ist, handelt es sich laut Medienangaben um eine Spanne zwischen 5 und 10 Millionen Dollar. Der Spieler, der den kanadischen Verbraucherschutz zu der Sammelklage drängte, war selber nur in geringem Maße betroffen, da das Unternehmen ihm lediglich einen Geldbetrag in Höhe von 1 bis 5 Dollar schuldet. Mit welcher Intention er die Institution zur Klage drängte bleibt unterdessen noch offen.

Full Tilt hat bereits zwei Klagen hinter sich. Bei der ersten zog sich sogar die Anwaltskanzlei von dem Fall zurück, da das Unterfangen für die Kanzlei finanziell nicht tragbar war. Die ersten Klagen stammten sowohl von Spielern aus den USA als auch von Spielern aus Kanada. Der Online-Anbieter aus Amerika hat hart zu kämpfen, in den für das Unternehmen schweren Zeiten.

Der Black Friday in Amerika hat dem Online Unternehmen schwer zu schaffen gemacht und weit reichende Folgen mit sich gebracht. Im Juni wurde dem Unternehmen bereits die Lizenz entzogen durch die AGCC. Immer noch warten viele Spieler auf die Rückzahlung ihrer Gelder gegen das Unternehmen.

Die meisten Spieler rechnen schon nicht mehr mit einer Rückzahlung, da die Situation rund um das Unternehmen nicht gut für die Anbieter aussieht. Die Anhörung findet demnächst in London statt. Wie sich die Lage rund um das Unternehmen weiter entwickelt, wird sich in der nächsten Zeit also klar abzeichnen.

geschrieben am 15.09.2011 von Jessica Neumann


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