Doch keine Rettung für Full Tilt?

Gute Nachrichten für den gescheiterten Online Poker Riesen Full Tilt kamen ja in den letzten Wochen immer nur gepaart mit auch schlechten Nachrichten für die Spieler, denen das Unternehmen noch Geld schuldet.

Umgekehrt kommen aber schlechte Nachrichten gern auch im Alleingang, so wie in dieser Woche geschehen. Während nämlich in den vergangenen zwei Wochen recht zuversichtlich darüber gesprochen wurde, dass sich ein Französische Investor für Full Tilt gefunden habe, scheint dieser Deal nun wieder geplatzt zu sein.

Am Kauf interessiert war die Tapie-Gruppe, die über genügend finanzielle mittel verfügen könnte, um dem mehr als angeschlagenen Namen wieder aufzupeppen. Allerdings will das Online Nachrichten Portal "The iGaming Post" nun aus verlässlicher Quelle erfahren haben, dass die Verkaufsgespräche zwischen der Tapie-Gruppe und Full Tilt nun beendet worden seien, aber es keinen Abschluss gegeben habe. Das bedeutet also, dass sich auch dieser viel versprechende Investor von Full Tilt verabschiedet.

Als Grund dafür werden einerseits die internen Strukturen von Full Tilt genannt und das damit einhergehende Verhalten der Köpfe im Unternehmen. Der Online Poker Anbieter ist nämlich so aufgebaut, dass mehr als zwei Drittel des Unternehmens als Anteile bei einzelnen Besitzern liegen. Diese sind Leute wie Howard Lederer und Chris Ferguson, die den Vorstand des Unternehmens bilden.

Dazu kommt noch Ray Bitar, der als CEO die Verhandlungen mit der Tapie-Gruppe führte. Das Problem ist nun aber, dass Teile des Vorstanden mehr oder weniger untergetaucht seien und es bisher zu keiner Versammlung kam, um die übernahme durch die Tapie-Gruppe wirklich durchzuführen. Auch Ray Bitar wird bei der Meldung kritisch erwähnt. Er sei weniger an den Verhandlungen und seinem Unternehmen interessiert, als daran sein privates Vermögen auf den eingefrorenen Konten zu retten.

Darum hat sich also die Tapie-Gruppe aus den Verhandlungen verabschiedet. Eine Meldung, welche die ehemaligen Full Tilt Spieler sicher noch wütender machen wird.

geschrieben am 14.10.2011 von Tanja Eberhardt


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