Enorme deutsche Erfolge bei der EPT London

Die European Poker Tour, die in den vergangenen Tagen in London abgehalten wurde, ist nun in Sack und Tüten und war wohl ein voller Erfolg für die deutsche Pokerszene. Zuerst muss der riesige deutsche Erfolg bei dem Highroller Event der EPT London 2011 erwähnt werden.

Denn hier schafften es schon mal zwei deutsche Spieler an den Final Table. Philipp Gruissem und Igor Kurganov hatten während des Events wirklich überzeugen können und sich gut durchgesetzt. Igor Kurganov ging sogar mit der Chipleadschaft in das Finale und beide spielten nach und nach ihre Konkurrenten aus.

Am Ende kam es zu der kleinen Sensation: ein deutsch-deutsches Finale beim Highroller Event. Sowohl Igor Kurganov als auch Philipp Gruissem hatten sich halten können und spielten nun im Heads Up gegeneinander. Auch hier war Igor Kurganov in Führung, was den Chipcount anging. Aber Philipp Gruissem, der sein Talent für Aufholjagden in dem Event bereits präsentierte, holte sich die Führung zurück und schickte Kurganov am Ende mit einem Pärchen 9nen in die Seile. Für letzteren hat es damit 318,3 tausend Pfund Preisgeld und Gruissem sahnte stattliche 450,2 tausend Pfund ab.

Aber nicht nur beim Highroller Event konnten die Deutschen überzeugen, sondern auch im Main Event triumphierten die deutschen Spieler. Am Final Table saßen mit Andre Klebanov und Benny Spindler wieder zwei äußerst viel versprechende Spieler. Andre Klebanov schaffte es dabei bis auf das Siegertreppchen; der dritte Platz wurde ihm mit 265 tausend Pfund vergütet, nachdem sein All-In-Gegner O Dwyer eine glückliche Straight traf.

Danach war Benny Spindler in Heads Up mit Steve O Dwyer. Der US-Amerikaner hatte schon einige Spieler vom Tisch genommen, aber der Deustche hielt eine deutliche Führung im Chipcount. Den spielte er auch entschieden aus und brachte O Dwyer schon nach 20 Minuten ins letzte All In. Für den zweiten Platz bekam der US-Amerikaner 465 tausend Pfund. Der deutsche Benny Spindler holte sich dagegen den Titel, die Sensation und ein Preisgeld von 750 tausend Pfund.


geschrieben am 11.10.2011 von Jessica Neumann


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