Deutsche Bank erfolglos in Las Vegas?

Auch an Las Vegas ist die Wirtschaftskriese ist nicht Spurlos an der Glücksspielstadt Las Vegas vorbei gegangen. Trotzdem vor Ort täglich mit Geldern in Millionenhöhe hantiert wird, ist die weniger gute wirtschaftliche Lage des Landes nicht spurlos an der Hauptstadt des Glücksspiels vorübergezogen.

Die Auswirkungen davon bekommt nun auch die Deutsche Bank zu spüren, die fast fünf Milliarden Dollar in den Aufbau des Cosmopolitan Hotels und Casinos gesteckt hat und damit scheinbar zu hoch gewettet hatte. Nun ist es unklar, ob und wenn ja welchen Teil der Investition überhaupt zurückerhalten kann.

Wie in den Medien groß angekündigt feierte das Cosmopolitan Hotel und Casino Ende letzten Jahres groß die Eröffnung. Die Deutsche Bank hatte dieses Projekt in Angriff genommen und fertig gestellt, wofür die Bank rund 4 Milliarden Dollar hingelegt hatte. Die Bank hatte die Investition des Projekts übernommen, da der vorherige Investor sich mit dem Projekt übernommen hatte und sein Darlehen nicht zurückzahlen konnte, weshalb der Bau und Betrieb des Hotels und Casinos direkt an die Deutsche Bank übergegangen war.

Trotzdem diese Investition nicht geplant war, machten die Unternehmer sich Hoffnung, dass ein Projekt dieser Größe mit Sicherheit Erträge einbringen würde, die die Kosten wegwischen könnten.

Die Fertigstellung des Projekts übernahm also die Deutsche Bank, da sie durch Empfehlungen beschlossen hatten, lieber erst zu investieren, mit der Hoffnung auf gute Einnahmen, als das bereits investierte Geld des Vorinvestors zu verschwenden. Da die Geschäfte in Las Vegas nun jedoch eher träge laufen und dies auch das neue Cosmopolitan Hotel und Casino mit einschließt, blieb der gewünschte Effekt bisher aus.

Nun bleiben der Bank zwei Möglichkeiten: abwarten, ob die wirtschaftliche Situation sich in Bälde bessert und die Erträge des Hotels wieder ansteigen oder das Casino zum Verkauf anzubieten. Zu welchem Preis dies jedoch in der derzeitigen Situation verkauft werden könnte, ob sich der Verkauf demnach überhaupt lohnen würde und ob sich überhaupt ein passender Käufer finden lässt, sind Fragen, die derzeit noch unbeantwortet im Raum stehen.

geschrieben am 15.11.2011 von Tanja Eberhardt


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