Der Black Friday des Pokerns jährte sich zum zweiten Mal

Im April dieses Jahres jährte sich der Black Friday des Pokerns zum zweiten Mal. Damals wurden die drei führenden Pokerräume in den USA - PokerStars, Full Tilt Poker und UB/Absolute Poker - von den US-Justizbehörden vom Netz genommen. Nachdem nun zwei Jahre vergangen sind, gilt es wieder einmal, einen kurzen Überblick über die Situation zu geben.

Als am 15. April 2011 nämlich die Lichter bei den drei Firmen ausgingen, konnte sich kaum jemand vorstellen, welche Auswirkungen tatsächlich folgen würden. Noch heute müssen sich die Spieler aus den USA beispielsweise damit abfinden, dass ihre Guthaben von Full Tilt Poker noch nicht ausbezahlt wurden - während auf unserem Kontinent zum Beispiel wieder kräftig bei der nun PokerStars-Tochter gepokert wird. Zuvor war bekanntlich der Versuch gescheitert, dass die Groupe Bernard Tapie Full Tilt nach dessen totalem Zusammenbruch übernimmt. Stattdessen kam später PokerStars zum Zuge und konnte den Pokerraum übernehmen. Zuvor wurde eine Geldstrafe von Dollar 547.000.000 fällig, zudem mussten die Nicht-US-Spieler von Full Tilt ausbezahlt werden.

überhaupt zog PokerStars aus dem Black Friday den Kopf am besten aus der Schlinge. Denn der Pokerraum kooperierte von Anfang an mit den Ermittlungsbehörden und es stellte sich auch heraus, dass hinter den Kulissen der weltweiten Nummer eins unter den Online Pokerräumen seriöser gearbeitet wurde als es bei Full Tilt der Fall war. Denn bei der einstigen Nummer zwei waren es die Macher, die sich am Kapital des Pokerraumes ordentlich bedienten.

Da PokerStars ohne Probleme seine Spieler ausbezahlen konnte, agiert das Unternehmen mit Ausnahme der USA nach wie vor weltweit ohne Einschränkungen. Dagegen kam für Ultimate Bet/Absolute Poker mit dem Black Friday 2011 das endgültige Aus. Bis heute soll der inzwischen nicht mehr existierende Pokerraum seinen ehemaligen Spielern 60 Millionen US-Dollar schulden. Auf dieses Geld dürften diese Spieler noch ewig warten.

geschrieben am 09.05.2013 von Tanja Eberhardt


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