Chino Rheem macht sich weiter unbeliebt

Die Profi-Pokerszene ist eines der Traumziele für zahlreiche Pokerfans. Von großem Turnier zum nächsten zu jetten, den Lifestyle zu leben und dabei mit den großen Namen der Szene herumzuhängen, kann aber auch einige Nachteile haben.

Einer dieser Nachteile scheint immer mehr der Spieler Chino Rheem zu werden, um den sich in den letzten Wochen nicht nur zahlreiche Gerüchte ranken, dass er Broke sei, sondern auch die Beschwerden über seine hinterhältigen Tricks laut werden, mit denen er anderen Spielern das Geld aus der Tasche zieht.

Der neuste Betrug von Chino Rheem kann man in seiner ganzen Schönheit wieder in einem einschlägigen Poker-Forum nachlesen und der Verfasser der ganzen Geschichte ist ein gewisser "Shipdatboi". Hinter diesem Namen steckt dabei niemand anderes als Will Molson, den man als Railbird an den High Stakes ganz gut kennen dürfte. Er ist im Internet vor allem unter dem Namen "molswi47" unterwegs.

Molson geriet an Rheem während die European Poker Tour ihren Stopp in London machte und ließ sic mit ihm prompt auf eine fragwürdige Abmachung ein. Rheem trat an Molson heran mit der Bitte, dem Poker Pro Michael Mizrachi und ihm jeweils 20 tausend Dollar auf ihr Konto bei Pokerstars zu überweisen. Der Grund dafür war das bargeldlose Einkaufen in das Highroller-Event der EPT - zurückbekommen sollte Molson das Geld auf seinem Full Tilt Account.

Was im Alltag wohl ziemlich dreist wäre, eine neue Bekanntschaft mal eben um 40 tausend Dollar anzuhauen, ist wohl bei Molson nicht so abwegig und er willigte ein. Dabei vertat er sich auch noch in der Summe und statt jedem der beiden Spielern nur 20 tausend Dollar zu überweisen, schickte er gleich 40 tausend Dollar an jedes Konto. Im Zuge dieses Irrtums schrieb er die beiden Pokerspieler direkt ab und Mizrachi meldete sich bald zurück. Er zeigte sich aber verwundert, da er nichts von der Abmachung wusste.

Er überwies ihm das Geld daher direkt zurück und nun musste sich Molson daran machen, auch das Geld von Rheem zurück zu bekommen. Jedem Leser wird an dieser Stelle wohl klar sein, dass das alles andere als einfach war. Rheem vertröstete Molson seitdem immer wieder mit Ausreden und sogar der Stellungnahme, dass er endgültig broke sei. Jedenfalls wartet Molson bis heute auf seine 40 tausend Dollar.

geschrieben am 16.08.2011 von Tanja Eberhardt


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