Cashgame in Macao beendet

In der vergangenen Woche brodelte ja die Gerüchteküche um das gigantische Cashgame in Macao enorm. Nun ist das Highstakes Turnier aber zuende und es sind einige Informationen dazu durchgesickert, wie die Kontostände der angereisten Pokerprofis sich verändert haben.

Dass das Pokerspiel gegen chinesische Geschäftsmänner in der Hafenstadt für die Pros lukrativ werden würde, war ja von vorne herein zu erwarten, aber was da an Geld über die Tische gewandert ist, ist schon erstaunlich.

Zuerst verließ Phil Ivey das Turnier und flog zurück in seine Wohnung nach Las Vegas. Seinem Gegner - einem Geschäftsmann aus China, dessen Name nicht bekannt ist, hatte er mehrere Millionen Dollar abgenommen. Für diesen besagten Chinesen war dies aber kein ernster Verlust; Geld hatte dieser Spieler wohl zur genüge. Man betrachtete die Partien gegen die amerikanischen Profis als eine Art Ausbildung und die verlorenen Millionen sind sozusagen die Studiengebühren.

Auch Tom Dwan hatte einiges an Geld in Macao erbeuten können. Auch hier sind die Informationen rar gesät, aber es handelt sich definitiv um mehrere Millionen Dollar. Ein ordentlicher Teil davon stammt aus der letzten Session von Dwan, die er gegen 5 andere Spieler in Macao spielte.

Diese soll insgesamt 48 Stunden gedauert haben und bald in ein Heads Up zwischen Dwan und einem Chinesen übergegangen sein. Alles in allem hat es für den Amerikaner sehr lukrativ geendet. Er ist sogar noch eine Weile in der chinesischen Hafenstadt geblieben, um Urlaub zu machen und endlich Freizeit zu genießen. Genügend Taschengeld hat er dafür nun wohl auch und wenn nicht, sind die nächsten chinesischen Geschäftsmänner sicher nicht weit.

Zuletzt war auch Chau Giangg einer der großen Gewinner des Cashgames. Für ihn war ein Pot bestimmt gewesen, der in Höhen um die 2,7 Millionen Dollar schwebte. Giangg hielt bei dieser Runde einen Ass und einen Buben auf der Hand; schon der Flop brachte ihn einen Drilling aus Buben und der Turn das zweite Ass. Ein guter Zeitpunkt, um ein Full House zu haben.

geschrieben am 29.11.2010 von Fabian Fehrmann


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