Black Friday lässt um WSOP fürchten

Nach wie vor blicken viele Beobachter der internationalen Pokerszene äußerst besorgt auf die Entwicklungen nach dem Black Friday of Poker. Denn nach wie vor ist hier noch nicht alles entschieden und immer wieder gibt es Anzeichen darauf, dass sich die Lage zunehmend verschlechtert.

Nun ist einer der neuen Impulse, welche die Befürchtungen um die schlechte Lage der Szene schüren, von Seiten der Poker Players Alliance gekommen. Dort sind nämlich die beiden Poker-Profis Howard Lederer und Chris Ferguson ausgestiegen.

Die beiden Legenden der Szene gehören zu den Mitbegründern von Full Tilt und es ist anzunehmen, dass der Austritt aus der Poker Players Alliance etwas mit den Ereignissen um den schwarzen Freitag zu tun hat. Zwar gibt es kein offizielles Statement in dieser Richtung, aber Full Tilt hat offenbar Probleme mit ihren Finanztransfers. Dahinter könnten zwar viele Gründe stecken, aber naturgemäß befürchten viele das schlimmste. Und da so manche berühmte Gesichter nicht bei dem Championchips-Event der zurückliegenden World Poker Tour zu sehen waren, schrauben sich die Spekulationen noch höher.

Denn weder Howard Lederer noch Chris Ferguson haben sich bei diesem Event blicken lassen. Auch die Profis aus den Full Tilt Reihen wie Tom Dwan und Phil Ivey, die sonst zum Standart-Inventar des WPT Championchip Events gehörten, waren im Starterfeld zu sehen. Nun befürchtet so mancher, dass es auch den großen Turnieren wie der World Series of Poker in den Nachbeben zum Black Friday of Poker an den Kragen gehen könnte.

Bewegung gibt es in diesem Bereich tatsächlich viel, das bestätigte auch Richard Muny, der seines Zeichens Vorstandsmitglied bei der Poker Players Alliance ist. Aber er zeichnet im Gegensatz vieler anderer Beobachter ein vorsichtig optimistischeres Bild von der Lage. Er äußerte die Idee, dass es sich bei den Angelegenheiten um den Black Friday und den damit hochgeschlagenen Wellen um eine Chance handeln könnte, innerhalb der USA die Regulierungen der Branche zu pushen.

geschrieben am 24.05.2011 von Jessica Neumann


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