"Black Friday"-Häftling Rubin sitzt weiter ein

Die WSOP macht eine Menge Schlagzeilen in Las Vegas, doch auch in New York gibt es Meldungen.

Ira Rubin, der mit 10 weiteren Menschen in Bezug auf den sogenannten "Poker-Black Friday" in U-Haft in New York sitzt, wollte auf Kaution freikommen. Diese aber, die bei 300.000 Dollar lag, wurde abgelehnt.

Der zuständige Amtsrichter nannte hierfür unbegrenzte Gründe. Dazu gehörte auch, dass sich Rubin bereits seit drei Jahren vor der Judikative des Landes versteckt. Vor fünf Jahren wurde er aufgrund von Betrug im Bereich des Kreditkarten- und Telemarketinggesetzes festgenommen und nahm einen Gerichtstermin nicht wahr.

Vor drei Jahren wurde die Fahndung nach dem unseriösen Geschäftsmann eingeleitet, der mehr als 20 unterschiedliche Delikte vorweisen kann, diese reichen zum Teil bis in die 1970er zurück.

Der Polizei ging er April letzten Jahres in Netz, da das Department of Justice dem Online Poker den Kampf angesagt hatte. Der Geschäftsmann wollte sich wohl nach Thailand absetzen und hatte eine Zwischenlandung auf Guatemala, wo er dann auch festgenommen wurde.

Der 52 Jahre alte Rubin ist angeklagt von 2007 bis zu diesem Jahr mithilfe von Scheinfirmen im Bereich der Pokerportale unrechtmäßige überweisungen vorgenommen zu haben, wofür er mit 30 Jahren Gefängnis zu rechnen hat.

Sein Anwalt kann die Ablehnung der Kaution nicht verstehen und ist der Meinung, dass der Fall sehr dramatisiert wird. Hier geht es um den Krieg gegen das Glücksspiel und er ist nicht der Ansicht, dass die Steuergelder hier gut angelegt sind.

geschrieben am 11.07.2011 von Jessica Neumann


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