Bellagio schafft 25k-Chips ab

Im Bellagio scheint man das hausinterne Währungssystem überarbeiten zu wollen, denn man hat in dem berühmten Las Vegas Casino nun bekannt gegeben, dass die Chips für 25 tausend Dollar ab April diesen Jahres ihre Gültigkeit verlieren.

Das klingt beim ersten hören nah keiner allzu großen Sache, sollte aber dennoch einige Effekte auf die Las Vegas Pokerszene haben. Denn die Chips des großen Casinos sind unter den Spielern zu einer beliebten Währung geworden.

So manch ein Highroller nimmt seine Chips nach dem Spiel an den Tischen nämlich mit nachhause. Auch die großen Pokerpros haben oft einen privaten Stack an Bellagio-Chips in der Wohnung. Es hat sich angeblich sogar etabliert, dass sich die Spieler bei privaten Geschäften untereinander mit dieser Ersatzwährungen bezahlen. Die Chips sind dabei wohl ausgesprochen praktisch, da man mit ihnen weder Probleme am Zoll haben soll und sie auch eine stabilen Wert hat.

Nun müssen sich die etablierten Pokerspieler aus dem Bellagio aber mit den geringer-wertigen Chips begnügen und ihre 25k-Chips bis April im Casino umtauschen. Das sollte für den durchschnittlichen und rechtschaffenen Pokerspieler ja auch eigentlich kein Problem sein.

Anders sieht es da mit dem Bellagio-Casino-Räuber aus, der Ende des nun vergangenen Jahres eine ansehnliche Beute an einem der Spieltische gemacht hat, indem er mit vorgehaltener Waffe die Chips dort einsackte.

Der größte Teil der erbeuteten Chips waren 25ks. Für ihn wird es wohl ausgesprochen knifflig werden, in das Casino zurückzukehren und seine Beute in Bargeld einzulösen. Vor allem wenn man bedenkt, dass man an der Kasse des Bellagios bei dem Umtausch von solchen Summen einen Ausweis vorzeigen muss.

Daher mutmaßen auch inzwischen schon einige, dass das Bellagio diese Aktion insbesondere wegen diesen Raubes durchführt, um die Umsatzverluste in Grenzen zu halten. Dies sind aber lediglich Spekulationen, die vom Casino nicht bestätigt wurden.

Außerdem meldete sich auch kurz nach dem Raub ein Sicherheitsexperte zu Wort, der davon sprach, dass die Chips sowieso markiert seien und daher für den Dieb wertlos seien. Aber vielleicht ist der dreiste Räuber ja dennoch dumm genug, an den Ort des Verbrechens zurückzukehren.

geschrieben am 11.01.2011 von Tanja Eberhardt


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