Halbprivates Millionen-Cashgame in Macao

Eigentlich war es ja die APT Macao, welches die absoluten Größen der Pokerszene wie Phil Ivey, Tom Dvan und John Juanda in die chinesische Hafenstadt lockten. Nun brodelt aber geradezu die Gerüchteküche um ein halbprivates Cashgame dieser Spieler, das sie mit chinesischen Geschäftsleuten Spielen und dabei Beträge bei einem Spiel über den Pokertisch gehen, welche die meisten Preispools von Main Events in den Schatten stellen.

Eigentlich sitzen nicht oft Spieler an diesen tischen, die nicht chinesischer Abstammung sind. Das liegt vor allem an den schlechten Englisch-Kenntnissen der Gastgeber. Wenn allerdings Spieler wie Phil Ivey auf der Matte stehen, vergisst man schon mal die Sprachbarriere und spielt einfach Poker, als ob das Geld keinen Wert mehr hätte. Da liegen die Blinds bei standartmäßig bei knapp 1000/2000 Euro. Für die Pokerprofis sicher sogar recht lukrativ; so soll sich Tom Dwan zwischenzeitlich bei einem Plus von 1,7 Millionen Dollar bewegt haben. Auch Phil Ivey soll gut in den schwarzen Zahlen gewesen sein, hat dann aber wieder durch große Verluste wieder den Status Quo erreicht.

Das sind aber alles mehr Gerüchte als sicher überlieferte Fakten. Die Informationen rieseln durch Foren und andere Instanzen durch das Internet zur Presse durch. Demnach soll Tom Dwan sich auch auf ein Heads-Up Duell gegen einen Spieler eingelassen haben, der vor Ort für sein Pokerspiel berüchtigt ist. Umfang des Preispools für dieses Duell; stattliche 4 Millionen Dollar. Ganz so gut läuft es derzeit aber wohl nicht für Dwan, denn er liegt 430 tausend Dollar zurück.

Mit den immer weiter reichenden und spektakulärer werdenden Gerüchten um dieses Cashgame der Superlative, locken die Chinesischen Geschäftsleute sogar immer mehr Profispieler der Szene an. Angeblich ist nun auch Sam Trickett auf dem Weg. Bei diesen Preisgeldern ist da die Motivation natürlich groß; unter dem Strich haben die Pokerprofis natürlich die besseren Chancen auf Gewinne, als die chinesischen Geschäftsmänner. Aber letzteren geht es ja auch wirklich nicht ums Geld.

geschrieben am 23.11.2010 von Jessica Neumann


2018-07       2018-6       2018-5       2018-4       2018-3       2018-2       
2018-1       2017-12       2017-11       2017-10       2017-9       2017-8       
2017-7       2017-6       2017-5       2017-4       2017-3       2017-2       
2017-1       2016-12       2016-11       2016-10       2016-9       2016-8       
2016-7       2016-6       2016-5       2016-4       2016-3       2016-2       
2016-1       2015-12       2015-11       2015-10       2015-9       2015-8       
2015-7       2015-6       2015-5       2015-4       2015-3       2015-2       
2015-1       2014-12       2014-11       2014-10       2014-9       2014-8       
2014-7       2014-6       2014-5       2014-4       2014-3       2014-2       
2014-1       2013-12       2013-11       2013-10       2013-9       2013-8       
2013-7       2013-6       2013-5       2013-4       2013-3       2013-2       
2013-1       2012-12       2012-11       2012-10       2012-9       2012-8       
2012-7       2012-6       2012-5       2012-4       2012-3       2012-2       
2012-1       2011-12       2011-11       2011-10       2011-9       2011-8       
2011-7       2011-6       2011-5       2011-4       2011-3       2011-2       
2011-1       2010-12       2010-11       2010-10       2010-9       2010-8       
2010-7       2010-6       2010-5       2010-4       2010-3       2010-2       
2010-1       2009-12       2009-11       2009-10