Anhörung für FullTilt bringt nicht den gewünschten Erfolg

Der Betreiber von Pokerspiel, FullTilt, hatte viele Jahre lang ein hervorragendes Image in der Branche des virtuellen Pokers.

Im April dieses Jahres kam es zum Schwarzen Freitag in den Vereinigten Staaten, hier legte das FBI die amerikanische Domain der Seite aufgrund von mutmaßlichem Betrug und Geldwäsche auf Eis.

Im Juni nahm die Glücksspielbehörde von Alderney dem Betreiber die Zulassung ab und die Glücksspielbehörde in Frankreich tat es ihr gleich. Kurz nachdem die Behörde von Alderney verlauten ließ, dass FullTilt seine Zulassung verliert, gab sie bekannt, dass es Ende Juli zu einer Anhörung in einem Hotel der britischen Hauptstadt kommen wird, welche dann auch wie geplant stattfand.

Kurz nach Beginn dieser Veranstaltung beschlossen die Angestellten der Behörde in Alderney diese auszusetzen. Man wollte die breite öffentlichkeit nicht ausschließen, aus Gründen der Offenheit. Aber im Laufe der Anhörung zeigte sich, dass dies dem Pokerbetreiber überhaupt nicht recht war.

Infolgedessen verbannte man alle Geräte, die der öffentlichkeit den Verlauf der Verhandlung nahebrachten. Dann stellte sich heraus, dass die rechtlichen Vertreter des Pokerbetreibers einen Trumpf in der Hand hatten, um die Behörde dazu zu bringen, sich dem Willem des Anbieters zu beugen.

FullTilt hatte es versäumt, der Behörde von Alderney Zulassungsgebühren von 400.000 Euro zahlen. Man wollte den Betrag nicht entrichten, wenn die Veranstaltung im Rahmen der öffentlichkeit gehalten würde. Der Betreiber wollte nur dann zahlen, wenn er eine Gewährleistung hat, dass er zukünftig eine neue Zulassung erhält.

Der Betreiber war mit der Anwesenheit der öffentlichkeit nicht einverstanden, weil dieses Material Einfluss auf die potentiellen Geldgeber haben kann. Bei der öffentlichkeit ging man davon aus, dass hierbei besonders die Zahlungen an die Spieler im Mittelpunkt stehen würden, die Gebrauch von der Seite gemacht haben.

Man rechnete damit, dass die Behörde FullTilt einen größeren Zeitrahmen geben würde, aus dem Grund, weil der Betreiber in Verhandlungen mit Geldgebern steckt, die sich für die Seite erwärmt hatten.

Deswegen gestand die Behörde in Frankreich der Seite mehr zeitlichen Spielraum zu. Dies wurde in der Anhörung noch nicht besprochen.

Die Nutzer des Betreibers, die schon lange um ihr Geld fürchten, erwarteten eine Stellungnahme dazu, was mit ihren finanziellen Mitteln geschieht, da der Executive Director der Behörde in Alderney betont hatte, dass die Auszahlungen von insgesamt 150 Millionen Dollar im Mittelpunkt stünden.

Die Spieler wurden aber bitter enttäuscht. Man wird sehen, welche Resultate diese Anhörung bringen wird.

geschrieben am 17.08.2011 von Tanja Eberhardt


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