Die Alderney Gambling Control Commission distanziert sich von Full Tilt

Die Situation rund um das Unternehmen Full Tilt ist weiterhin verwirrend, die Skandale reißen einfach nicht ab.

Das Unternehmen hatte bereits zwei Termine mit der Alderney Gambling Control Commission (AGCC), die vorher Lizenzgeber des Unternehmens waren und diese nach dem Black Friday entzogen hatten. Das Unternehmen Full Tilt schuldete dem ehemaligen Lizenzgeber noch Geld, welches nun wie es scheint endlich zurückbezahlt wurde. Nach Tilgung der Schulden von Seiten Full Tilts möchte die AGCC sich von dem Unternehmen komplett distanzieren.

Als Lizenzgeber sei die AGCC nicht dafür Verantwortlich sich um die Gelder der Spieler zu kümmern, die bisher nicht ausbezahlt wurden. Die Probleme Full Tilts haben nun mehr nichts mit dem ehemaligen Lizenzgeber zu tun und in einer öffentlichen Ankündigung gab die AGCC an, dass sie für die Probleme des Unternehmens Full Tilt nicht verantwortlich und auch nicht zuständig seien. Das Unternehmen Full Tilt wurde darum gebeten, eine Anlaufstelle für Kunden einzurichten, damit das Unternehmen direkt den Kunden über Verantwortung zeigen kann.

Den Spielern wird eine Vorgehensweise empfohlen, um in der Sache Full Tilt voran zu kommen. Der erste Schritt sollte sein Kontakt zur örtlichen Polizei herzustellen. Hier können die Spieler die weitere Vorgehensweise erfahren und erste Hilfe bekommen. Es gibt bereits verschiedene Gruppen aus allen Ländern wie Kanada und den USA zum Beispiel, die Sammelklagen gegen das Unternehmen eingereicht haben. Meldungen hierzu kursieren bereits zuhauf im World Wide Web.

Die Spieler selbst hatten in der Zwischenzeit bereits die Hoffnung aufgegeben, dass sie ihre Gelder zurück erhalten könnten. Die AGCC sieht sich als Lizenzgeber nicht in der Verantwortung, sich um die Rückgabe der Spielerguthaben zu kümmern. Durch die neusten Meldungen, dass die Bernard Tapie Group das Unternehmen Full Tilt aufgekauft und umfassende Pläne zur Sanierung habe, haben manche Spieler diesbezüglich wieder Hoffnung geschöpft.

Die Bernard Tapie Group habe außerdem bereits angekündigt, dass geplant sei die Spieler nach und nach komplett auszubezahlen. Hilfe erhofft sich das Unternehmen hierbei von Seiten des Justizministeriums, die bei der Schließung von Full Tilt erst einmal alle Gelder des Unternehmens beschlagnahmt bzw. eingefroren hatte. Wie sich diese Sache weiter entwickelt bleibt noch abzuwarten, während die ehemaligen Spieler Full Tilts jedoch einen kleinen Hoffnungsschimmer haben können.

geschrieben am 27.10.2011 von Jessica Neumann


2018-09       2018-8       2018-7       2018-6       2018-5       2018-4       
2018-3       2018-2       2018-1       2017-12       2017-11       2017-10       
2017-9       2017-8       2017-7       2017-6       2017-5       2017-4       
2017-3       2017-2       2017-1       2016-12       2016-11       2016-10       
2016-9       2016-8       2016-7       2016-6       2016-5       2016-4       
2016-3       2016-2       2016-1       2015-12       2015-11       2015-10       
2015-9       2015-8       2015-7       2015-6       2015-5       2015-4       
2015-3       2015-2       2015-1       2014-12       2014-11       2014-10       
2014-9       2014-8       2014-7       2014-6       2014-5       2014-4       
2014-3       2014-2       2014-1       2013-12       2013-11       2013-10       
2013-9       2013-8       2013-7       2013-6       2013-5       2013-4       
2013-3       2013-2       2013-1       2012-12       2012-11       2012-10       
2012-9       2012-8       2012-7       2012-6       2012-5       2012-4       
2012-3       2012-2       2012-1       2011-12       2011-11       2011-10       
2011-9       2011-8       2011-7       2011-6       2011-5       2011-4       
2011-3       2011-2       2011-1       2010-12       2010-11       2010-10       
2010-9       2010-8       2010-7       2010-6       2010-5       2010-4       
2010-3       2010-2       2010-1       2009-12       2009-11       2009-10