100 Millionen Dollar Klage von Chris Ferguson

Chris Ferguson ist wohl ein Name, der jeden Pokerspieler Begriff sein sollte. Der US-Amerikaner ist ein hervorragender Pokerspieler, der bereits fünf der begehrten World Series of Poker Bracelets sein Eigen nennt.

Seit dem Jahr 200 gehört er damit zur Elite der Pokerwelt und hat bis heute bereits mehr als 7,3 Millionen Dollar in Pokerturnieren gewonnen. Seit dem Black Friday of Poker ist es allerdings ruhig geworden um den "Jesus" unter den professionellen Pokerspielern. Das hat wohl unmittelbar damit zu tun, das er einer der Eigner bei dem hart geschädigten Full Tilt ist.

Wie so viele andere Namen in dem Unternehmen ist auch Ferguson nach dem 15. April untergetaucht. Nun hat man wieder von ihm gehört und das mit einer gewaltigen Klage.

Am zurückliegenden Montag reichte Chris Ferguson beim United States District Court of the Southern District of New York eine Klage ein, bei der er die unglaubliche Summe von 98 276 540 Dollar einklagt. Bei diesen fast 100 Millionen Dollar soll es sich um Gelder handeln, die noch immer auf den Konten von Full Tilt eingefroren sind.

Diese sind eigentlich dazu bestimmt gewesen, an die Spieler von Full Tilt ausgezahlt zu werden, die nochimmer auf ihr Geld warten. Darum erhob Chris Ferguson die Klage auch im Nahmen mehrerer Unternehmen: Pocket Kings Ltd, Filco Ltd, Kolyma Corporation und schließlich Tiltware LLC. Das sind jene Unternehmen, aus denen sich letztlich Full Tilt zusammensetzt.

Nun ist natürlich die Frage, ob das eine Einzelaktion eines Eigners darstellt, oder tatsächlich im Sinne Full Tilts ist. Es gießt auf jeden Fall neues öl in das Feuer zwischen den Parteien der Full Tilt Angelegenheit. Vielleicht ist es auch ein schlechter Zeitpunkt für eine solche Klage, hat man sich doch bei Full Tilt scheinbar gerade erst mit dem Investor - der Tapie-Gruppe - geeinigt. Es bleibt in Sachen des gestürzten Online Poker Riesen nach wie vor spannend.

geschrieben am 22.11.2011 von Tanja Eberhardt


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